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So hat hienieden ein Jedes ſeine Beſchäftigung, ſelbſt die, die Nichts zu thun haben, denn ich glaube, vaß dieſe ſich in Erwartung der Dinge, die da kom⸗ men werden, ihren Gedanken hingeben.
Alle dieſe Menſchen, die ihr auf den Straßen hin„ und her gehen ſehet, haben gewöhnlich vor dem Eſſen weit mehr Eile als nach demſelben; die Vor⸗ ſtadt St. Antonius iſt ein Quartier, wo man eher Geſchäfte halber, als um einen Spaziergang zu machen, hingeht.
Ihr werdet bemerken, daß die Leute, welche euch begegnen, ſich nicht lange unterwegs aufhalten, ſon⸗ dern raſch vorwärts gehen; mit Ausnahme einiger Damen, einiger Frauen vom Lande oder einiger Mägde, welche, um die ausgehängten Stoffe zu be⸗ trachten, vor den Ellenwaaren⸗Lagern ſtehen bleiben, eilt Alles, ohne auf die Vorübergehenden, manch⸗ mal auch ohne auf die Gefährte zu achten, ſeinem Berufe nach.
Keine zwei Minuten vergehen, ohne daß Jemand in den Gewürzkrämersladen tritt; oft füllt ſich die⸗ ſer ſo mit Käufern an, daß die ganze Faſſung des Prinzipgls und alle Gewandtheit der Ladendiener da⸗ zu gepört, keinen Verſtoß zu machen und die vielen 3 Kunden, die immer behaupten, ſie preſſiren, zu ihrer Befriedigung zu bedienen.
Von allen Seiten hört man Weiberſtimmen(denn gewöhnlich machen unter den vielen, in dem Spe⸗ zereiladen befindlichen Perſonen die Frauenzimmer die Mehrzahl aus), welche in den verſchiedenſten
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