Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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hellem Tage beireiben kann und die die Augen der Polizei nicht zu ſcheuen brauchen; das wird hinrei⸗ chend ſein, Ihnen begreiflich zu machen, daß zwiſchen uns Alles aus iſt.

Warum nicht gar, Herr Giraumont! Das iſt nicht geſchmuggelt, das iſt nur ein kleiner Unterſchleif.

Es iſt mir Beides gleich verächtlich; ſeien Sie übrigens beruhigt, es wird Sie Keiner von uns an⸗ zeigen. Kommen Sie, meine Herren, ich glaube, daß unſer Geſchäft hier jetzt beendigt iſt. Herr Hein⸗ rich, reichen Sie mir Ihren Arm.

Heinrich läßt ſich nicht zwei Mal bitten: er eilt eifrigſt herbei. Georg und Timotheus folgen ihnen und Bouchenot kommt hintendrein.

Ach! wiederholt er immer,wenn ich gewußt hätte, daß es ſich bloß um Del und Branntwein han⸗

delte! Das ſind rechte Dummköpfez es geſchieht ihnen

aber recht, warum haben ſie mich für Narren ge⸗ halten.

Vierzehn Tage nach dieſer Begebenheit wurde Heinrich Paulinens Gatte, und ſeine drei Freunde wohnten der Feierlichkeit bei, die ſein Glück begrün⸗ dete.

Bouchenot nahm die ihm von Heinrich angebotene Stelle an. In der erſten Zeit arbeitete er weder gut noch fleißig, aber Heinrich war ſehr nachſichtig; end⸗ lich gewöhnte er ſich allmälig an die Arbeit: er ſah ein, daß man ſich nie langweilt, wenn man arbeitet, und das Vergnügen weit größer iſt, wenn man es ſeltener genießt.