Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Die jungen Leute müſſen aus Leibeskräften laufen, um dem Hunde nachzukommen, der ſchnell voraustrabt und ſchon durch mehrere Gäßchen geſprungen iſt.

Hier iſt es, ſchreit Bouchenot,ja, hier iſt es, ich erkenne das Haus ganz gut!

Und wir ſind wenigſtens zwanzig Mal an dieſem Haus vorbeigegangen, ſagt Heinrich,ohne daß Du es erkannteſt.

Weil mir Etwas unbegreiflich iſt: früher ſtand das Haus allein in der Straße und jetzt ſind zwei weiter da, eines daneben und eines gegenüber.

Potz Kukuk! die hat man ſeither gebaut, ſagt Georg.Man ſieht gut, daß ſie neu ſind.

Ach, der Teufel! das hat mich getäuſcht; aber es iſt das rechte Haus, meine Herren, ſeht, Schnau⸗ zer ſteht an der Thüre und möchte gern hinein. Ich will einmal ſehen, ob man, wenn man auf die Klinke drückte

Heinrich eilt an die Thüre, aber die Klinke iſt weg⸗ geſchraubt und dießmal die Thüre feſt zu.

Was wollen wir jetzt machen? fragt Bouchenot. Mit Gewalt in's Haus einzudringen wäre unklug; dann ſind wir auch nicht überzeugt, ob Herr Mor⸗ tandal und ſeine Genoſſen ſich gegenwärtig darin be⸗ finden, und wir ſollten ſie eigentlich auf der That 8 ertappen.

Während ſich die jungen Leute berathen, was zu thun ſei, hält ein Cabriolet an dem Ende der Straße; ein Mann ſteigt aus und nähert ſich langſam dem Hanſe, vor welchem der Hund fteht; die jungen Leufe