Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Kommt nur mit, erwiedert Bouchenot,mir iſt nichts lieber.

Und wir verſehen uns mit Waffen, verſetzt Timo⸗ theus;Jeder muß ein Paar Piſtolen zu ſich nehmen.

Vortrefflich! ruft Bouchenot aus.Bis dahin wollen wir gut eſſen und viel trinken, damit wir auch Muth zu dem Unternehmen haben.

Wir müſſen aber beſonders auf Schnauzer achten, daß er uns nicht durchgeht, ſagt Heinrich.

Ol! ſei ganz beruhigt, ſo lange ich noch Schin⸗ ken in der Taſche habe, entfernt er ſich nicht.

Die vier jungen Leute eſſen mit einander zu Mittag und erwarten ungeduldig die Nacht. Timotheus hat ſeine und Georgs Piſtolen geholt; Heinrich verſieht ſich auch mit den ſeinigen; Bouchenot will keine an⸗ dere Waffe als ſein Ledermeſſer. Endlich wird es Abend und man macht ſich mit Schnauzer, der noch angebunden iſt, auf den Weg.

In dem auf der entgegengeſetzten Seite des Kanals gelegenen Quartier in der Gegend der Barriere Ma⸗ nilmontant läßt man den Hund los, aber nicht aus

den Augen. Bouchenot hat vorher ſeine Taſche geleert,

damit ſich Schnauzer nicht zu ſehr an ihn halte. Längere Zeit folgt der Hund den jungen Leuten und ſcheint ſie nicht verlaſſen zu wollen. Aber plötzlich fängt Schnauzer an der Ecke einer wenig belebten Straße zu laufen an und ſchaut ſich nicht mehr um.

Jetzt weiß er, wo er iſt, ſagt Heinrich,er wird uns führen, gebt genau auf ihn Acht.

Paul de Kock LRII. 1⁰