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ihn, zwar ohne Erlaubniß ſeines Herrn, aber das iſt einerlei, ich bringe ihn doch.“
„Schnauzer!“ ruft Heinrich aus, deſſen Augen freudig und hoffnungsvoll ſtrahlen.
„Was iſt das für ein Hund?“ fragen Georg und Timotheus.
„Ei der Kukuk! das iſt der, der an all' meinen Abenteuern Schuld iſt, der mich Nachts in jenes kleine Haus führte, welches wir nicht wieder finden können. Aber er wird es finden, er. O! die Hunde ſind klüger als die Menſchen, ſie haben eine feinere Naſe.“
„Durch welches Glück haſt Du dieſen Hund ge⸗ funden.“
„Ach, meiner Treb'! der Zufall, die Vorſehung oder vielmehr der Bahonner⸗Schinken hat mir dazu verholfen. Hört mich an: ich war, den Kopf voll Gedanken über dieſe verfluchte Heirath, die unſern Freund zur Verzweiflung bringt, auf dem Wege, zu Cölina zu gehen, und beſann mich, wie man auch dieſen Mortandal veranlaſſen könnte, davon abzu⸗ ſtehen. Da ich weiß, daß Cölina eine lebhafte Ein⸗ bildungskraft hat, hatte ich ihr verſprochen, mit ihr zu frühſtücken, und während des Frühſtücks wollten wir uns über die Sache beſprechen. Plötzlich fällt mir ein, daß ich geſtern meiner Schönen auch ver⸗ ſprochen habe, ihr Etwas zum Frühſtück mitzubringen; ich ging gerade an Vero⸗Dodat vorbei, trete ein und laſſe mir ein prächtiges Stück Bayonner⸗Schinken geben, denn ich weiß, daß Cölina dieſen beſonders


