Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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138 einen günſtigeren Erfolg das ganze Quartier, wo das geheimnißvolle Haus ſtehen muß.

Es iſt unbegreiflich, ſagt Bouchenot,man muß

das Haus abgebrochen haben, ſonſt würden wir es

ſicher finden.

Heinrich verzweifelte: er ſah die zu Paulinens Vermählung mit Herrn Mortandal feſtgeſetzte Zeit immer näher rücken, und da er das, was er an Herrn Giraumont geſchrieben, immer noch durch keinen Be⸗ weis unterſtützte, kün nerte ſich der alte Handelsmann nichts um die Warnung, weil er ſie für eine Ein⸗ gebung der Eiferſucht hielt, und wollte den Hochzeit⸗ tag ſeiner Tochter nicht weiter hinausſchieben.

Heinrich, den die allem Anſcheine nach fruchtloſen Nachforſchungen endlich ermüdeten, war troſtlos und niedergedrückt zu Hauſe geblieben, denn übermorgen ſoll, ohne daß er es hindern kann, Pauline das Weib eines Andern werden. Georg und Timotheus leiſten ihm Geſellſchaft; ſie ſuchen ihn zu tröſten und ihm eine Hoffnung einzuflößen, die ſie ſelbſt nicht mehr hegen. Bouchenot iſt nicht bei ihnen, er iſt zu Cölina gegangen, um ſich im Vereine mit ihr zu befinnen, durch welches Mittel man dieſe Verbindung hinter⸗ treiben könnte, welche Heinrichs Unglück ausmacht.

Plötzlich läutet man heftig. Die drei Freunde beben zuſammen, Heinrich ahnt eine gute Nachricht; Bouchenot tritt auch in der That gleich darauf mit einem großen Hunde an einem Tuche in's Zimmer.

Victoria, meine Freunde, ſchreit er,Victoria! da iſt Schnauzer, den ich gefunden pabe, ich bringe