Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Bouchenot verläßt Cölina, nachdem er ihr ver⸗ ſprochen hat, ſie bald wieder zu beſuchen. Er kehrt zu Heinrich zurück; dieſer hat ſeinen Brief fortgeſchickt und wartet ungeduldig auf Bouchenot, um mit ihm die Nachſuchungen zu beginnen, welche auf Entdeckung der Wahrheit führen könnten.

Die beiden Freunde gehen aus und lenken ihre Schritte nach dem Quartier, wo Bouchenot ſich an dem Abend ſeines Unfalls bei den Gauklern hinbe⸗ geben hatte. Sie ziehen langſam fürbaß und ſuchen die ödeſten Straßen auf. Heinrich bleibt oft ſtehen und ſagt zu ſeinem Gefährten:Beſinne Dich ein⸗ mal recht, iſt es nicht dieſes Haus?

Bouchenot betrachtet es, ſchüttelt den Kopf und erwiedert:Nein, das iſt es nicht, ich meine, es ſei eine große Mauer daran geweſen, aber ich weiß es nicht beſtimmt. Doch, ich erinnere mich jetzt, daß keine Häuſer in der Nähe ſtanden; es kann alſo nicht hier ſein.

Man ſetzt ſeinen Weg wieder fort, ſteht abermals ſtille, geht manchmal wieder rückwärts, um ein Haus, welches Aehnlichkeit mit dem geſuchten hat, anzuſehen, aber Bouchenot entgegnet immer:Es kann nicht das ſein. Ich entſinne mich jetzt ganz genau: es war in der Mitte eines Gäßchens, wo ſich ſonſt kein Haus befand; es war eine ganz vereinzelte Baracke und dieſe ſind es alle nicht.

Der Weg verſtreicht unter vergeblichem Suchen. Am folgenden Morgen machen ſich Heinrich und Bou⸗ chenot wieder auf den Weg und durchſtreifen ohne