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Hauderer nehmen, zu Georg, Cölina und Timotheus fahren und ihnen erzählen, woher ich mein Geld bekam. Ich habe einmal geſchwatzt, nun will ich es auch der ganzen Welt ſagen. Ach, man hielt mich für einen Polizeiſpion; ha, der Teufel! man ſoll er⸗ fahren, daß es nichts iſt, und wenn es nöthig ſein ſollte, will ich meine Geſchichte in allen Vierteln ausrufen laſſen.“
„Thue das ja nicht, Bouchenot, denn ſonſt wäre Herr Mortandel benachrichtigt und würde wohl auf der Hut ſein; wir könnten ihn nicht mehr überra⸗ ſchen. Du mußt unſern Freunden anempfehlen, daß ſie ſtille find und ſchweigen.“
„Gut, meinetwegen, aber das iſt einerlei, erzäh⸗
len muß ich ihnen Alles. Ich will vor Keinem mehr
ein Geheimniß haben, ich will keinen Schritt mehr thun, ohne daß man weiß wohin, mein Betragen ſoll ſo klar ſein wie Felſenwaſſer und man ſoll nicht mehr von mir ſagen können, ich ſei ein Poli⸗ zeiſpion.“
Bouchenot läßt Heinrich einen Brief ſchreiben; er ſelbſt geht fort, nimmt einen Fiaker, läßt ſich zu Georg und Timotheus führen, deren Wohnungen ihm Heinrich mitgetheilt hat, und ſagt ihnen, ohne ſich durch den eiskalten Empfang aus der Faſſung bringen oder ihnen Zeit zu laſſen, ihn nach dem Grunde ſeines Beſuches zu fragen:„Meine Herren, Sie haben mich in falſchem Verdachte gehabt. Ich will Ihnen die Quelle meines Geldes entdecken und Ihnen alle meine Abenteuer erzählen, weil ich nicht


