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und die ihn ſeiner alten Herrin nicht zurückgeben wollten.“ „Was iſt da zu machen? Woher Beweiſe nehmen⸗ um dieſem Mortandal die Maske abzureißen oder ihn zu zwingen, der Hand Paulinens zu entſagen? ... Ach, die Briefe, die er Dir geſchrieben hat...“ „Er hat mir nur einen einzigen geſchrieben, aber der iſt nicht unterzeichnet und Du wirſt wohl auch einſehen, daß er nicht von ſeiner Hand geſchrieben iſte „Gleichviel; zunächſt will ich an Herrn Girau⸗ mont ſchreiben und ihn bitten, die Heirath ſeiner Tochter noch zu verſchieben, indem ich ihm wichtige Mittheilungen über Herrn Mortandal zu machen verſpräche; dann begeben wir uns auf den Weg, um das Haus zu ſuchen, wo Du in jener Nacht warſt, und wir werden es finden, es muß ſein.“
„Ja, wenn man es ſeither nicht niedergeriſſen hat, was wohl möglich wäre, denn es iſt faſt ein Jahr her.“
„Ach, Bouchenot, raube mir doch nicht ſogleich wieder alle Hoffnung, nachdem Du ſie kaum erſt in mir erweckt haſt.“
„Lieber Freund, ich will Dir nichts rauben, nur fürchte ich, möchte es etwas ſchwierig ſein; nun, wir wollen es verſuchen. Ich ſage Dir zwar zum Voraus, daß, wenn ich das Haus der Falſchmünzer wieder erkenne, ich nur mit bewaffneter Macht daſſelbe betrete, weil ich mich erſt ſo ſpät als möglich um⸗ bringen laſſen will. Schreibe immerhin dem Papa Giraumont; ich will während deſſen ſogleich einen


