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„Muth, mein lieber Bouchenot, ich werde über Dein Leben wachen. Von heute an wohnſt Du bei mir, verläßt mich nicht mehr.“
„Gerne, ich habe die Chauſſee d'Antin ſatt.“
„Aber zuerſt müſſen wir ſehen, wie wir an die⸗ ſen Mortandal kommen; Du mußt mich an das Haus führen, in dem Du ihn überraſcht haſt.“
„Dich dahin führen, das wird eine große Mühe machen; wie ſoll ich es wieder finden? Ich ſage Dir, daß es Nacht war und in einem ganz unbekann⸗ ten Viertel. Ich lief der Naſe nach und kam dahin, ohne zu wiſſen, wie! und beim Fortgehen hatte man mir die Augen verbunden.“
„Aber jener Hund, der Dich an das Haus führte?“
„Schnauzer! Ach ja, beim Kukuk, wenn man wüßte, wo der iſt, den ſoll man.. aber wo ihn finden? Das junge Mädchen, das ihn verloren hat, iſt eine Freundin Cölina's und heißt Prudentia; ich habe ſie ſeitdem mehrere Male wieder geſehen.“
„Nun, von dem jungen Mädchen könnte man er⸗ fahren..
„Nichts, ſie hat den Hund nicht wieder geſehen;— ſie wohnte in einem Viertel, das von dem, wo mir 3 das Abenteuer zuſtieß, ſehr entlegen iſt. Den Schnau⸗ zer hatte ſie von ihrem Pathen, einem Gärtner, er⸗ halten, der in ſeine Heimath zurück iſt. Von dieſer Seite iſt nichts zu hoffen; Alles, was ich weiß, iſt, daß wir den Hund einmal in Montmartre geſehen. haben: er war bei Männern, die ich nicht kannte


