Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

125

denn es handelt ſich um keine Kleinigkeit, wir kön⸗ nen nicht vorſichtig genug ſein.

Nun, ſo komm' alſo zu mir, abersſchnell, denn ich brenne vor Begierde, Dein Bekenntniß zu hören.

Soll ich Dir den Arm geben?

Freilich ſollſt Du. Ach, wie kannſt Du noch fragen?

Bouchenot nimmt ſtolz Heinrich beim Arme und Beide ſetzen ſo ſchnell als möglich ihren Weg ſort, denn ſie find zu ungeduldig, an Ort und Stelle zu gelangen und ſich ohne Zeugen unterreden zu können.

Siebentes Kapitel.

Worin Schnauzer noch einmalerſcheint.

Als die beiden Freunde bei Heinrich angekommen ſind, ſchließt ſich dieſer mit Bouchenot in ſein Zim⸗ mer ein; der Letztere ſieht nach, ob alle Fenſter feſt zugemacht ſind, ob ſie von Niemand gehört werden können, und entſchließt ſich erſt, als er vollſtändig beruhigt iſt, ſeine Erzählung anzufangen.

Du weißt, lieber Heinrich, daß Du ziemlich lange von Paris abweſend warſt: damals wohnte ich mit Georg und Timotheus zuſammen und wir waren ſehr unglücklich. das heißt ſehr arm, denn im Ganzen ſtörte das unſere Heiterkeit nicht, wir hatten gleichwohl manchmal unſern Spaß und

Paul de Kock. LRlIl. 9