Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Herr Mortandal! wiederholt Bouchenot, die Farbe wechſelnd;welchen Namen ſprichſt Du da aus?

Den des Mannes, der Pauline heirathet und mir alle Hoffnung meines Glückes raubt.

Ach, mein Gott, iſt es möglich! O, welch' ſon⸗ derbarer Zufall!

Kennſt Du Herrn Mortandal vielleicht?

Wahrſcheinlich; iſt es nicht jener Marſeiller, den ich in der Abendgeſellſchaft der Madame Merlier geſehen habe?

Derſelbe; dort hat er auch ohne Zweifel Pau⸗ line geſehen und ſich zu meinem Unglück in dieſelbe verliebt.

Heinrich, mein armer Heinrich, höre, Du kannſt noch glücklich werden, Deine Geliebte heirathen!

O, was ſagſt Du? wie denn?

Weil ich die Heirath des Herrn Mortandal hin⸗ tertreibe und Dir... abſcheulicht Dinge von dieſem Manne ſagen kann.

O, mein lieber Bouchenot, wäre es wohl mög⸗ lich?.

Ja, ja. Sieh', es iſt aus, ich bin entſchloſſen, ich will Dein Glück machen, Dich mit Paulinen verei⸗ nen, mir ſollt ihr es verdanken und dann zugeben, daß ich kein Spion ſei. Ich will Dir Alles ſagen, das Geheimniß, das ich ſo ſorgfältig verbarg, eröff⸗ nen. ich verliere zwar meine Renten, aber es iſt mir einerlei, was liegt mir daran, man heißt mich dann doch keinen Spion mehr.