Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Bezug auf mich haben... Sie können den Brief nicht leſen.“

„Ich darf dieſen Brief nicht leſen!“ entgegnet die kleine Colvriſtin, vor Eiferſucht und Zorn erblaſſend. „Ha, warum nicht gar, das wäre zu arg! Sie wer⸗ den doch nicht glauben, ich begnüge mich mit dieſer Antwort?“

„Sie werden wohl müſſen. Ich wiederhole Ihnen, Cölina, der Brief handelt von Familien⸗ Angelegen⸗ † h.

„Sie lügen, Sie haben keine Familie mehr, alle Ihre Verwandten ſind geſtorben; Sie haben es ſelbſt hundert Mal geſagt.“

„Ich habe mich geirrt; es lebt noch ein Vetter, ein entfernter Vetter, und dieſer ſchrieb mir.“

„Und wie heißt dieſer Vetter? wie heißt die Per⸗ ſon, die Ihnen ſchrieb? Nun, können Sie mir nicht antworten, wiſſen Sie nicht einmal den Namen der Perſon, die Ihnen ſchreibt?“

„Doch, Fräulein, ich weiß ihn, aber ich will ihn nicht ſagen.“

„Herr Bouchenot, zeigen Sie mir dieſen Brief gleich, ich will ihn ſehen.“

„Fräulein Cölina, ich wiederhole Ihnen, daß Sie ihn nicht leſen können, weil er von Dingen handelt,

die Sie nichts angehen.“

„Gut, mein Herr, gut, Sie brauchen ſich keine Mühe zu geben, mich zu täuſchen, ich vin, Goit ſei Dank, noch nicht ſo dumm wie Prudentia, und weiß,

was ich davon zu halten habe. Dieſer Brief iſt von