Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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werde mir Mühe geben, daß es bald geſchehe, lege ich die Früchte meiner Nachtwachen zu Deinen Füßen nieder.“

„Wir wollen ſehen. Nun, da Sie bei Herrn Hein⸗ rich wohnen, wird er Sie alle Abend in Geſellſchaf⸗ ten und glänzende Reunions führen wie die geſtrige.“

„O, ich gehe nicht mehr mit, ich verſichere Dich, ich will nicht mehr in jene ſchönen Geſellſchaften, wo man Gott weiß welche Leute trifft. Ich ſage es Dir wiederholt, bei Dir werde ich all' meine freien Augenblicke zubringen, und ich werde ſchon ſuchen, öfters ſolche zu haben; aber es iſt ſchon ſpät, es hat bereits zwölf Uhr geſchlagen und ich hätte mich bald bei Heinrich einfinden ſollen. Adieu, liebe Cö⸗ lina, ich will unten einen Commiſſionär nehmen, der mit dem Päckchen hinter mir hergeht, dann glaubt man, ich wolle auf einen Eilwagen ſitzen.“

„Soll ich Dein Päckchen tragen?“

„Nein, theure Freundin, nein, man muß die Schönheit nie zum Laſtträger herabwürdigen. Ich habe noch fünfzehn Sous, dieſe reichen ſchon zur Bezahlung der Commiſſion.“

„Und Du willſt Dich bei Deinen Freunden Georg und Timotheus nicht verabſchieden?“

„Sie werden wahrſcheinlich nicht auf mich ge⸗ wartet haben; jedenfalls würden ſie zanken, daß ich nicht früher fort ſei, und das brauche ich nicht zu hören. Sie kommen ja zu mir, auf mein Bureau.“

Bouchenot küßt Cölina und ſchickt ſich eben zum Weggehen an, als eine Stimme auf der Treppe