Die kleine Coloriſtin entfernt ſich verdrießlich und Bouchenot ſucht im Schlummer die Schrecken dieſes Abends zu vergeſſen.
Tags darauf ſchmollte Cölina noch und Bouche⸗ not mächte ſeine Habſeligkeiten in ein kleines Päck⸗ chen zuſammen, um ſie in Heinrichs Wohnung zu tragen, die nun auch die ſeinige werden ſollte. Er
ging langſam an's Werk, wie gewöhnlich, wenn es
ſich darum handelte, einen vernünftigen Entſchluß zu faſſen; aber ſeine Börſe war leer, Cölina's Ar⸗ beit reichte bloß zur Beſtreitung ihrer eigenen Be⸗ dürfniſſe hin, und er mußte ſich ſomit entſchließen, auch Etwas zu verdienen.
„So geht es!“ ruft er aus, als er mit ſeinen Vorbereitungen fertig iſt,„nun muß ich die Laſt des Elends tragen. Das Arbeiten erſchreckt mich zwar nicht, aber das thut mir weh⸗ Cölina, daß ich Dich verlaſſen muß, ich war ſo glücklich bei Dir. Nun, Du antworteſt mir nicht, Du grollſt mir, Cölina?“
„Laſſen Sie mich in Ruhe, mein Herr,“ erwie⸗ dert die kleine Coloriſten.„Geſtern Abend haben Sie nicht mit mir ſprechen wollen, jetzt will ich Ihnen kein Gehör geben. Wie Du mir, ſo ich Dir.“
„Geſtern war ich krank.“
„Ja, wie ich, wenn ich tanze.“
„Heute verlaſſe ich Dich, wollen wir uns in Hän⸗ deln trennen?“
„Sie verdienen meine Liebe nicht.“
„Doch, Du ſollſt es ſehen. Sobald ich mir
durch den Handel Etwas erworben habe, und ich
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