Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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dern Hut nahmſt? Ich meine doch, ein weißes Futter ſei gut von einem ſchwarzen zu unterſcheiden.“

„Wenn man Eile hat, ſieht man nicht auf ſolche Dinge.“

„Was trieb Dich denn zur Eile an?“

„Ich ſage Dir ja, daß ich meine Bauchſchmerzen wieder bekam.“

Cölina ſchüttelt ungläubig den Kopf und mur⸗ melt:„Das iſt Alles nicht natürlich; es ſteckt gewiß ein Geheimniß dahinter, welches man mir nicht an⸗ vertrauen will, und das iſt ſehr unrecht. Wem will man Zutrauen ſchenken, wenn man ſeiner beſten Freundin keines ſchenkt, die Einem Beweiſe der auf⸗ richtigſten Anhänglichkeit gegeben, Einen im Unglück geliebt hat, und ſich bloß Reichthum wünſchte, um ihn mit Einem zu theilen!“

Mit dieſen Worten hat ſich das junge Mädchen Bouchenot genähert, legt eine ihrer Hände auf ſeine Schulter und ſtreicht mit der andern ſanft ſein Kinn, dann fährt ſie mit flehender Stimme fort:„Mein kleiner Bouchenot, ich ſchwöre Dir, ich will ſehr ver⸗ ſchwiegen ſein, aber ſage mir, was Dich ſeit einiger Zeit quält, Deine Heiterkeit oft plötzlich in Traurig⸗ keit verwandelt, Dich ſchweigen macht, wenn Du mitten im Reden biſt, kurz Deine ganze Stimmung mit einem Male ändert; nicht wahr, Du ſagſt es mir, ja, Du ſagſt es mir gewiß?“

„Cölina, thue mir den Gefallen und laß mich mit Frieden,“ entgegnet Bouchenot, ſeine Geliebte

zurückſtoßend.

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