Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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„Wie iſt er denn zu dieſem Vermögen gekommen?“

„Durch den Handel; er macht großartige Unter⸗ nehmungen und es gelingt ihm, wie es ſcheint, Alles; er verdient viel Geld. Dieſem verdankt er auch, daß man ihn überall empfängt.“

„Sie ſpielen aus, mein Herr!“ ſagt einer der Mitſpielenden vereits zum dritten Mal zu Bouchenot, und dieſer erwacht endlich, ganz mit dem beſchäftigt, was er über den Marſeiller hört, aus ſeiner Lethar⸗ gie, und bemüht ſich auf ſein Spiel zu achten.

„Er verdient viel Geld,“ ſpricht er während deſſen bei ſich,„er hält Equipage, er iſt unendlich reich! Ich glaube es wohl, beim Kukuk! Wenn man aber wüßte, wie er zu ſeinem Vermögen kommt!... ich weiß es, darf es aber nicht ſagen. Ich bin doch ein komiſcher Kauz! ich möchte mich gerne ungeſehen davon machen. Ach⸗ mein Gott! ich glaube⸗ der Mann hat mich geſehen und erkannt; vielleicht ent⸗ fernt er ſich, das wäre mir recht.“

Aber ſtatt daß ſich Herr Mortandal, der Bouche⸗ not aufmerkſam vetrachtet hat, entfernt, neigt er ſich gegen Madame Merlier hin und ſcheint einige Fra⸗ gen an dieſe zu richten. Nach einer Weile nähert er ſich dem Bouillottetiſche und ſtellt ſich gerade dem gegenüber, den er ebenfalls erkannt hat.

„Welche Frechheit,“ denkt Bouchenot in ſeinem Sinn,„er ſtellt ſich vor mich, vor meine Augen hin und trotzt mir... ich ſtrenge mich umſonſt an⸗ ruhig zu ſcheinen.. es iſt mir ſehr unbehaglich.. ich muß in dieſem Augenblick verdammt dumm ausſehen.“