Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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rend man die Karten gab, einſchlief; wir brauchten vierthalb Stunden, um zwei Spiele zu machen.“

„Sie ſind geduldig; beim zweiten Verſtoße hätte ich, ich ſtehe Ihnen dafür, die Karten ſammt den Kerzen und dem Tiſche zuſammengeworfen.“

Bouchenot hat ſich dem jungen Manne zugewen⸗ det, mit dem er gerne noch länger geſprochen hätte, aber dieſer ſteht auf, um ſich mit Damen zu unter⸗ halten, und Bouchenot ſieht ſich gezwungen, ſeiner großen Nachbarin zur Rechten zuzuhören, welche gerade zu einer andern Dame ſagt:„Ich liebe nur, was ſchön und gut iſt. Sehen Sie, Jedes hat ſeinen eigenen Geſchmack.. mein Mann verdient viel Geld⸗ er kann verdienen, ſo viel er nur will, er hat große Geſchäfte und ſpekulirt; meiner Treu', denke ich dann bei mir, warum entbehren, was Vergnügen macht? Wenn ich Etwas kaufe, ſo kaufe ich immer das Beſte, etwas Schlechtes verachte ich.. wir leben gut, ſehr gut; es wäre meinem Manne unmöglich, bloß mit zwei Gerichten zu Mittag zu eſſen, er muß immer wenigſtens vier und einen Rachtiſch haben; er wäre ganz unglücklich und es fehlte ihm Etwas, wenn er ohne Nachtiſch eſſen müßte. Aber wozu entbehren, wenn man viel Geld verdient?“

„Dieſe Dame wird es noch dahin bringen, daß man ſie beſtiehlt,“ denkt Bouchenot.„Ei, wird mich Heinrich wohl den ganzen Abend mir ſelbſt überlaſ⸗ ſen? Aha, der Kreis öffnet ſich endlich; jetzt will ich

es verſuchen, meine Beine in Bewegung zu ſetzen.“

Bouchent ſteht auf und lenkt ſeine Schritte ſeinem

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