Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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ſoll man ſonſt in Geſellſchaft thun; Madame tanzen ſicher nicht mehr.“

Die kleine Alte lächelt, wackelt mit dem Kopfe und erwiedert mit einem hellen, zitternden Stimm⸗ chen:„Ich habe heute zwei Mal Kaffee getrunken, und wenn ich recht brav bin, bekomme ich morgen wieder.“

Bouchenot rückt mit ſeinem Stuhle zurück und macht große Augen, während er ſich veſinnt, ob dieſe Dame wohl taub ſei oder ihn verhöhne. Aber ein hinter ihm ſitzender junger Mann, der ſein Erſtau⸗ nen bemerkt, ſagt lächelnd zu ihm:„Sie werden ſich

Mühe geben müſſen, mit Madame Courtivaud ſich

zu unterhalten, denn ſie iſt kindiſch.“

„Ei, das iſt herrlich!“ ruft Bouchenot aus,„ich wollte gerne mit Jemand ſprechen: ich habe mich gleich an die rechte Perſon gewendet! Was thut man aber in ſolchem Zuſtande in Geſellſchaft?“ „Man ſetzt Madame Courtivaud bisweilen an's Boſton. Sie iſt ſo ſehr an dieſes Spiel gewöhnt, daß ihr trotz ihres mangelnden Gedächtniſſes ihre Augen genügen, eine Partie mitzumachen; übrigens iſt ſie oft zerſtreut.“

„Es muß ſehr unterhaltend ſein, mit ihrzu ſpielen.“

„Nehmen Sie ſich in Acht, wenn man Ihnen eine Boſtonpartie mit Perſonen, die Sie nicht kennen,

vorſchlägt. Letzthin befand ich mich in Geſellſchaft dreier Damen, wovon eine Madame Courtivaud, die kindiſch iſt und häufig Schippen ſtatt Herz ausſpielt, die andere taub war, und die dritte jedesmal, wäh⸗