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„Mein Gott, das gefährliche Spielen iſt jetzt Mode; es iſt freilich langweilig.“
„Hoffentlich werde ich keine Partie mit dieſen Damen machen müſſen,“ ſpricht Bouchenot bei ſich. „Das müßte unterhaltend ſein, den Abend mit die⸗ ſen alten Köpfen zuzubringen und ihnen ſechs Pfen⸗ nige abzugewinnen, nein, das iſt mir zu vornehm. Ich will Andern zuhören.“
„Sie müſſen meine Tochter größer finden,“ ſagt
eine Dame zu der neben ihr ſitzenden,„denn Sie
haben ſie ſchon lange nicht mehr geſehen.“ „Ja, ich glaube, daß ſie ein wenig gewachſen iſt.“ „Ein wenig? Um acht Linien in ſieben Monaten! das iſt ungeheuer, und ich bin meiner Sache gewiß, denn ich habe ſie gemeſſen, als ſie in ihre Penſion ging, und geſtern wieder, wie ſie zurückkam.“ „Die kleine Durieux iſt auch gewachſen... ich glaube, ſie iſt jetzt ſo groß wie Ihre Tochter.“ „O nein, ſie iſt um einen halben Zoll kleiner,
ich weiß es beſtimmt, ich habe geſtern Beide gemeſſen.
Meine Tochter wird ſehr groß werdenz ſie hat ſich ſeit einem Jahre erſtaunlich entwickelt, ich ſehe es an ihren Kleidern.“ „Die kleine Durieur bekommt,. ich, eine recht hübſche Geſtalt!“ „Meine Tochter iſt ſchlanker; ich hupe ſie vorge⸗ ſtern gemeſſen.“
„Die Kinder verändern ſich übrigens ofſt; es
gibt, die erſt ſpät zu wachſen anfangen; man kann nicht zum Voraus beſtimmen, wie ſie werden.“
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