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„Willſt Du ſchweigen!“ „Ja, ich wollte ſagen, ich glaubte mich im Kaffee⸗ hauſe. Warum läßt Du mich auch in dieſem Saale, wo ich Niemand kenne, allein? Was ſoll ich denn für ein Geſicht machen? Alle dieſe Damen gaffen mich an, das bringt mich außer Faſſungz ich weiß auf Ehre nicht mehr, wie ich den Mund zuſammen⸗
klemmen ſoll.“
„Klemme ihn gar nicht zuſammen, das iſt weit beſſer.“
„Du haſt gut reden.. ich muß doch eine Miene annehmen, ein Lächeln ausdrücken, denn ich ſehe, daß die Geſellſchaft nicht aus lauter alten Leuten beſteht, es ſind auch junge daz es iſt gemiſcht, ſehr gemiſcht hier.“
„Still, ſprech' doch nicht ſo laut.“
„Ich ſage ja nichts Dummes; bleib' bei mir, ich bitte Dich.“
„Ich werde Dich gleich nachher meiner Pauline vorſtellen.“
„Ach ja, befreie mich aus dieſem Kreiſe; Du wirſt mich ſehr dadurch verbinden.“
„Siehſt Du den alten Herrn, der in jener Ecke 5 dort mit Jemand ſpricht?“
„Den kleinen, häßlichen, dürren, runzligen?“
„Still! das iſt Herr Giraumont, Paulinens Vater.“
„Ah, das iſt Herr Giraumont... der Teufel! der iſt ſehr häßlich, und ſeine Frau muß, da ſie ihn mit einer ſo hübſchen Tochter beſchenkt hat, irgend⸗ wo ein Abſehen genommen haben oder ſonſt..“
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