Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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lenken ſie ihre Schritte nach dem Marais und machen in der Bretagne⸗Straße Halt, wo Madame Merlier wohnt.

Sie treten durch ein großes Hofthor ein und gehen eine hohe Treppe mit vielen ſteinernen Stufen hin⸗ auf, deren eiſernes Geländer auf dicken hölzernen Säulen ruht.

Wenn die Geſellſchaft, in welche Du mich ein⸗ führſt, eben ſo alt iſt als das Haus, ſagt Bouche⸗ not zu Heinrich,ſo werde ich mit dem Adel aus König Pepins Zeiten zuſammentreffen.

Bouchenot, Du weißt, was Du mir verſprochen haſt!

Sei unbeſorgt: dieſes alterthümliche Haus flößt mir eine ſolche Ehrfurcht ein, daß ich mich bereits von Kopf bis zu Fuß gealtert fühle; ich werde nur von der Geſchichte der alten Zeit ſprechen.

Es wird gut ſein, wenn Du Dich Etwas zu⸗ ſammennimmſt. Da ſind wir ſchon.

Ein Diener macht den Herren die Vorthüre auf und Bouchenot murmelt, während er durch das Vor⸗ zimmer geht:Ein männlicher Bedienter potz Kukuk! ſehr nobel; aber zwei Köchinnen wären mir lieber.

Der Diener öffnet die Salonthüre und meldet, nach dem, was ihm Heinrich geſagt KiDie Herren Jumiéères und Bouchenot.

Heinrich geht voran und Bouchenot folgt ihm in einen ungeheuren Salon, worin ſich bereits viele Menſchen befinden. Madame Merlier, eine etwa