„Habt ihr den Hund mitgebracht?“
„Haben Sie denn nicht gehört, was ſie geſagt hat? Der Mann, dem er jetzt gehört, gab ihn nicht zurück: er behauptet, er habe ihn für ſechs Franken gekauft.“
„Ah, er hat ihn gekauft! Was war es denn für
ein Mann?“
„Ein recht grober, wie es ſchien. Er gab ſich für einen Weinhändler aus.“
„Weinhändler! in welcher Straße? hat er ſeine Adreſſe genannt?“
„Ach, mein Gott! nein.“
„Und hat er den Hund wieder mit ſich genommen 24
„Verſteht ſich. Wahrhaftig, ich bin viel zu gut, Ihnen auf alle dieſe erbärmlichen Fragen zu ant⸗ worten; was iſt denn Beſonderes daran? Statt ſich um mich zu bekümmern und mich wegen Ihres un⸗ höflichen Betragens um Verzeihung zu bitten, denken Sie nur an Prudentia's Hund. Ei, mein Gott, Sie hätten ihm nachlaufen ſollen, wenn er Ihnen ſo wich⸗ tig iſt.“
Bouchenot ſchweigt; er denkt über die Sache nach und es wird ihm allmälig klar, daß er abermals wieder eine unnöthige Furcht gehabt habe und thö⸗ richter Weiſe vor Schnauzer geſlohen ſei. Er nimmt ſich vor, daß er ſich nicht mehr ſo benehmen wolle und ſchläft mit dem Entſchluſſe ein, künftig nicht mehr ſo einfältig feig zu ſein.
Tags darauf ſagt Bouchenot, nachdem er ſich mit Cölina ausgeſöhnt hat, in tragiſchem Tone zu dieſer:
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