„Abermals... der Teufel... das paſſirt Ihnen oft! Aber Montmartre iſt groß, Sie brauchten deß⸗
halb nicht ohne uns nach Paris zurückzugehen. Hören
Sie, Herr Bouchenot, Ihr Betragen iſt nicht natür⸗ lich; Sie haben Geheimniſſe, Myſterien... ich weiß nicht was, nur ſo viel iſt gewiß, daß Sie Etwas haben.“
„Ich habe zuweilen Bauchgrimmen, Fräulein, und ſonſt nichts,“ entgegnele Bouchenot übellaunig.
„Sonderbar,“ verſetzt Timotheus,„Du warſt
doch ſonſt nicht damit behaftet.“
„Die Naturen können ſich ändern; darin liegt nichts Außerordentliches.“
„Dieſe Luſtparthie war nicht ſehr angenehm,“ nimmt Cölina wieder das Wort;„im Theater, auf dem Lande, überall ſpielen Sie uns denſelben Streich. Das iſt recht langweilig, einen Liebhaber zu haben, der wie toll davon rast, wenn man es am wenig⸗ ſten erwartet.“
Prudentia verabſchiedet ſich von ihrer Freundin und Timotheus bietet wie gewöhnlich dem Mädchen ſeine Begleitung an. Als ſich Bouchenot allein mit Cölina ſieht, ſucht er das Geſpräch wieder anzu⸗
knüpfen.
„Ihr kommt alſo gerade von Montmartre her?“
„Hätten wir tanzen ſollen, ohne zu wiſſen, was aus Dir geworden iſt?“
„Und Prudentia hatte alſo ihren Hund wieder gefunden?“ „Ja.“


