Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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105 5 Haſenragout; weißt Du denn nicht, daß Haſel und Kalbsbraten beſtändig auf den Speiſezetteln ſtehen? Wenn der erſtere übrigens hier beſſer zubereitet wird als anderswo, ſo wollen wir uns nicht darüber be⸗ klagen, daß es keine Bäume in Puteaux gibt.

Die beiden Pärchen treten in ein Gaſthaus und verlangen ein Frühſtück. Alsbald wird die ganze Küche in Bewegung geſetzt: der Koch treibt die Küchenjungen an, die Küchenjungen die Mägde, und dieſe werfen aus lauter Geſchwindigkeit die Teller zuſammen; ſie wollen ſich allzu rührig zeigen, weil Bouchenot die magiſchen Worte ausgeſprochen hat: Laſſen Sie uns gehörig bedienen, ſorgen Sie, daß Alles gut wird, wir ſehen nicht auf den Preis.

Allein trotz der Mühe, welche man ſich gibt, die Geſellſchaft, die zum Frühſtück nach Puteaux gekom⸗ men iſt, zu befriedigen, iſt dieſe es keineswegs, denn die weichgeſottenen Eier ſchmecken noch zu roh, die Cotelettes ſind hart und der Haſe iſt zu ſtark gebeizt.

Bouchenot flucht, Timotheus verzieht das Geſicht, Cölina bedauert, daß ſie die Geſellſchaft nach Puteaur verleitet hat, nur Prudentia allein ſpeist für Zwei und ſagt:Es iſt nicht ſo übel... und wenn man Hunger hat, iſt Alles recht.

Es ſcheint, daß Sie Hunger hatten! verſetzt Timotheus.

Wir wollen bezahlen und dann weiter gehen, ſagt Bouchenot.

Ach ja, wir wollen Kornblumen und Acer⸗ ſchnallen pflücken! ruft Cölina aus.