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„Alſo vorwärts!“ ſagt Timotheus.„Wir ſetzen uns in einen Omnibus und kommen dann, von einem in den andern, nothwendig endlich nach Puteaux.“
Die Geſellſchaft macht ſich auf den Weg. Cölina berührt am Arme Bouchenots, vor Freude, Liebe und Heiterkeit ſtrahlend, kaum das Fflaſter, und ſcheint eher zu tanzen als zu gehen. Fräulein Prudentia ſtützt ſich etwas ſchwerfälliger auf Timotheus Arm und achtet weit mehr darauf, daß ſie ſich nicht ſchmutzig mache, als auf die artigen Reden ihres Cavaliers.
Bouchenot macht bald vor einem Fiakerplatz Halt und ruft aus:„Zu Vier in einem Omnibus ſitzen, wäre eine unnöthige Knickerei, wir wollen lieber einen Wagen nehmen.“
„Aber der Fiaker fährt uns bloß bis an die Bar⸗ riére,“ wendet Timotheus ein.
„Wenn wir ihm eine dovpelte Fahrt bezahlen, fährt er uns bis nach Courbevoie.“
„Dann kommt er uns aber doch theurer als der Omnibus.“
„Was kümmert es Dich? ich bezahle.“
„Wo Teufels nimmſt denn Du das Geld her, daß Du immer ſo den Lord ſpielen kannſt?“
„Ich ſagte Dir ja, daß mir eine alte Schuld ein⸗ gegangen ſei. Uebrigens bin ich jetzt mit meiner Baarſchaft zu Ende: heute verklopfen wir meinen letzten Thaler und morgen trete ich in die von Hein⸗ rich mir vorgeſchlagene Stelle ein. Aber dieſer Tag ſoll noch der Freude, der Luſt gewidmet ſein!... Wir wollen ihn daher benützen.. vorwärts, meine Kin⸗


