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davon übrig!.. Wenn ich nichts mehr habe, was vald der Fall ſein wird, dann will ich Freund Hein⸗ rich aufſuchen und die Stelle annehmen, die er mir angeboten hat ich muß doch endlich in eine Ord⸗ nung kommen.“
Da Bouchenots Unwohlſein keine Folgen hatte, verhinderte nichts die mit Prudentia und Timotheus am Abend nach dem Theater ausgemachte Land⸗ partie.
Der Morgen war ſo rein, ſo heiter und ſo mild wie ein Kind, das ſeiner Mutter zu ihrem Geburts⸗ feſte gratulirt.
Es war Anfangs Mai; in dieſem Monate kom⸗
men uns die ſchönen Tage ſchöner, die grünende
Natur friſcher, die Wärme angenehmer vor. Das rührt daher, weil Alles eine reizende Neuheit hat und, wie Bernhardin de St. Pierre ſagt, alles jugend⸗ lich Friſche gefällt.
Cölina hatte eine Frühlings⸗Toilette gemacht: das geſtreifte Roſakleid nach der neueſten Mode, der leichte Seidenſhawl und das Strohhütchen mit dem hübſchen Kreuzband putzten die kleine Griſette ſo artig heraus, daß es wirklich ein Vergnügen war, mit ihr auf's Land zu ſpazieren.
Fräulein Prudentia Flambard hat auch ihren ſchön⸗ ſten Staat angelegt: er beſteht aus einem gedruck⸗ ten Kattunkleide mit großen, grellen Bouquets. Die junge angehende Leinwandhändlerin liebt die auf⸗ fallenden Farben; ſie trägt auch gerne Hauben, und hat ein ganz kleines, niedliches Häubchen aufgeſett


