Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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geht, und ſich, ſobald er Timotheus anſichtig wird, in deſſen Arme wirft.

„Ach, mein Freund, umarme mich!“ ruft er aus. „Nun, was ſagſt Du dazu?“

Timotheus kratzt ſich hinter dem Ohre und weiß 5 nicht, was er ſagen ſoll, denn er wagt es nicht, Georg zu geſtehen, daß er ſein Stück nicht zu Ende geſehen hat. Allein der junge Dichter läßt ihm keine Zeit zur Antwort und fährt fort:„Welches Glück, mein Freund, welches Glück!... Trotz der Cabale.. denn es iſt ordentlich cabalirt worden.. nicht wahr, mein Stück iſt gut?“

„Sehr gut.“

„Biſt Du zufrieden geweſen, hm?“

„Vollkommen.“

„Hat es Dir Vergnügen gemacht?“

„O ja; aber ich möchte es gerne noch einmal ſehen.“

„So oft Du willſt, lieber Freund. Sind Bou⸗ chenot und die kleine Nachbarin auch zufrieden?“

„Ich verſichere Dich, ſo zufrieden als ich.“

„Ich muß ſie ſehen, ſie umarmen.“.

„Bouchenot iſt unwohl.“

„Das macht nichts!.. Ihr lieben Freunde, euch verdanke ich größtentheils meinen Erſolg, es iſt daher auch billig, daß ich euch meine Erkenntlichkeit an den Tag lege.“.

Georg eilt an die Thüre der kleinen Nachbarin und klopft zum abermaligen Schrecken Bouchenots an wirft ſich an den Hals Cölina's, an den ſeines Freun⸗

„