ſich aus dem Theater zu entfernen, ſuchte und rief
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Cölina ſuchte ihren Geliebten in allen Gängen, fragte alle Logenſchließerinnen nach ihm, aber keine konnte ihr Auskunft geben. Sie entſchloß ſich zuletzt,
in der ganzen Umgegend nach Bouchenot, da ſie ihn aber nirgends gewahrte, eilte ſie mit ſchnellen Schritten nach Hauſe, denn bereits liefen ihr einige Herren nach und beläſtigten ſie mit plumpen Galanterien.
Endlich langt das junge Mädchen zu Hauſe an und klopft an ihre Thüre, aber Niemand gibt ihr Ant⸗ wort, und da ſie kein Licht bemerkt, jammert ſie;„Er iſt nicht nach Hauſe gekommen und hat meinen Schlüſ⸗ ſel! was ſoll ich anfangen? was mag aus ihm gewor⸗ den ſein? Ach, mein Gott! wo ſoll ich ihn ſuchen?“
Da Cölina laut klagt, kann man ſie im Zimmer hören, und eine Stimme ruft:„Wer iſt da?“
„Ei, mein Gott! ich bin es... mache mir doch auf, wenn ich klopfe!... Du läßt mich ja vor der Thüre verzweifeln.“
„Du hätteſt ſagen ſollen, daß Du es ſeieſt!“ ſagte Bouchenot, die Thüre öffnend.
„Fürchteſt Du Dich vielleicht vor Dieben?“ ſagt Cölina eintretend.„Aber jetzt ſag' mir, warum Du wie ein Wahnſinniger aus dem Theater gelaufen biſt ſprich, was hat Dich angewandelt?“
„Ein fürchterliches Bauchgrimmen.“
„Das iſt ſonderbar! Und wie iſt es Dir jetzt?“.
„Etwas beſſer.“
„Soll ich Dir einen Thee machen?“
„Nein. das heißt ja.. wenn Du willſt.“
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