Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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„Das arme Stück! Ich hatte mich ſo darauf ge⸗ freut.“

„Es iſt nichts es wird durchgefallen ſein...

„Was kannſt denn Du wiſſen? Wir haben ja nicht einmal die Hälfte davon geſehen; es war ſchon der Mühe werth, in's Theater zu gehen!“

„Cölina, Ihre Reflexionen ſcheinen mir unpaſſend. Was kann ein Menſch dafür, daß er das Bauchgrim⸗ men bekommt! Das ſind unvorhergeſehene Ereigniſſe, die ſowohl den König als den Niedrigſten treffen können.“

„Das iſt richtig; daher will ich Dir einen Thee machen.“

Cölina hatte ſchon den Thee gekocht und ſchickte ſich eben an, Bouchenot eine Taſſe voll in ein Confekttöpf⸗ chen einzuſchenken, als man heftig an die Thüre pochte.

„Mach nicht auf! gib keine Antwort!“ ruft plötz⸗ lich Bouchenot mit bebender Stimme, indem er ſie angſtvoll anblickt.

„Warum denn nicht?“ fragt Cölina, welche den Schrecken ihres Geliebten nicht begreift.

„Warum?.. das geht Dich nichts an.. Schweig' ſprich kein Wort!“

Die kleine Coloriſtin betrachtete Bouchenot ſtau⸗ nend, als eine gellende Stimme ſich vom Hausgang hören ließ:„Cölina,“ ruft man,„biſt Du zu Hauſe? gib uns Antwort, wenn Du da biſt!“

„Ei, das iſt Prudentia!“ ſchreit Cölina, haſtig aufſchließend. Bouchenot ſinkt, als ob er ſich ſeines Schreckens ſchämte, auf's Bett zurück.