Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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93 allgemeinem Klagen und Murren der Zuſchauer, die über die fortwährenden Störungen ſo entrüſtet ſind, daß das Schauſpiel unterbrochen wird und eine Scene wiederholt werden muß, ſich entfernen.

Und Heinrich und Pauline tauſchten während die⸗ ſer Zeit zärtliche Blicke aus und kümmerten ſich ſo wenig um das, was im Saale vorging, als was auf der Bühne geſpielt wurde.

Aber trotz all dem findet Georgs Stück eine gün⸗ ſtige Aufnahme.

„Es iſt übrigens doch heute Abend bedeutend caba⸗ lirt worden,“ ſagten die Schauſpieler nach der Auf⸗ führung ſeines Stückes zu dem jungen Dichter, und dieſer antwortete:„Das iſt richtig; man hat viel gelärmt, aber glücklicher Weiſe waren Freunde von mir da, die mir außerordentlich genützt haben.“

Fünftes Kapitel. Puteaux, St. Quen und Montmartre. Bouchenot verließ das Theater wie ein Narr; er rannte unaufhaltſam wie ein Verfolgter durch die Straßen. Vor Cölina's Zimmer ſtand er ſtille, machte, da er den Schlüſſel der kleinen Coloriſtin bei ſich hatte, auf, ſchloß hinter ſich wieder zu, ſteckte ſich bis über den Kopf unter die Decke und ſprach bei ſich:„Wenn er mir nur nicht bis hierher nachſetzt;

denn er war es ol er war es ſicher! ich habe ihn

ganz gut erkannt. und ich glaube auch, daß er mich erkannt hat!“