Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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„Sie hätten beſſer Karan Lethant gleich mit dem Herrn fortzugehen.“

Cölina läßt ſich nicht juricyniten; ſie drängt und arbeitet ſich vorwärts, tritt den Leuten auf die Füße, die Kleider und die Schemel, und erreich die Thüre.

Kaum iſt ſie fort, bemerkt Prudentia, die ihre Blicke faſt unabläßig auf das Theater heftet, daß ihre Freundin nicht mehr neben ihr ſitzt; ſie ſtößt einen Schrei der Verwunderung aus, und fragt laut: „Ei! wo iſt denn Cölina?“

„Still, Ruhe!“ ſchreit man von allen Seiten.

„Sie kommt gleich wieder, ſeien Sie unbeſorgt,“ ſagt Timotheus dem dicken Mädchen leiſe in's Ohr.

„Aber ich will wiſſen, wo ſie iſt; mein Gott, warum iſt ſie denn ohne mich fortgegangen?“

„Es wird ihr übel geworden ſein.“

„Und Sie glauben, ich laſſe ſie allein, wenn ſie ſich übel fühlt; ach, warum nicht gar... das zeugte von einer ſchönen Freundſchaft; nein.. ich werde ſie aufſuchen.“

„Bleiben Sie doch auf Ihrem Platze, wir gehen gleich nach dem Stücke.“

„Gott bewahre! O, Cölina iſt mir lieber als Ihr Stück, von dem ich kein Wort verſtehe; ich muß ſie aufſuchen.“

Damit ſchlägt Fräulein Prudentia denſelben Weg ein wie ihre Freundin, und Timotheus, der befürchtet, ſie möchte ſich in einem ihr fremden Theater verirren, entſchließt ſich, ihr zu folgen, weßhalb Beide unter