Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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91 JJa, ich fühle mich unwohl.. halten Sie mich nicht auf.“

„Bleiben Sie doch, es wird vorübergehen... ich will Ihnen Pfeffermünz⸗Küchelchen geben!... Kom⸗ men Sie wieder?“

„Ei, mein Herr! werden Sie ſich nicht bald wie⸗ der ſetzen?

„Wollen Sie ruhig ſein?“

„Man entfernt ſich nicht während des Stückes.“

„Still auf der Galerie!“

„Ich muß hinaus; es iſt mir unwohl.“

Mit dieſen Worten ſchafft ſich Bouchenot, ohne ſich umzuſehen, aus Furcht, er erblicke den Herrn in der Loge noch einmal, Bahn durch das Gedränge, ſtößt die Einen hin, die Andern her, und gelangt endlich in's Freie.

„Das iſt ein angenehmer Herr im Theater,“ ſagt eine hinter Bouchenot ſitzende Perſon;„wir wollen aber hoffen, daß wir jetzt das neue Stück ungeſtört

ſehen können.“

Die Perſon täuſchte ſich, denn nach Verlauf von fünf Minuten hält es Cölina nicht mehr aus; ſie ſteht ebenfalls auf..

„Er kommt nicht zurück!“ ruft ſie aus,„ich muß wiſſen, was er hat. Entſchuldigen Sie, meine Her⸗ rren und Damen, geſtatten Sie mir, hinauszugehen.“ „Ach, wie widerwärtig!“

„Madame, Sie können, ſobald das Stück zu Ende iſt, hinausgehen.“

„Sie ſtören das Schauſpiel.“