Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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blick zu ſehr mit dem Stücke beſchäftigt iſt, als daß ſie ſeinen Worten Aufmerkſamkeit ſchenkte.

Endlich wird zum Zeichen, daß Georgs Stück nun beginnen werde, drei Mal geläutet. Es war Zeit, denn Bouchenot gebärdete ſich ſehr ungeduldig und ſtampfte wegen der Länge des Zwiſchenaktes mit den Füßen. Das Läuten ſtellte aber die Ruhe wie⸗ der her und man ſetzte ſich nieder. Der Vorhang ging alsbald auf und man richtete ſeine Aufmerk⸗ ſamkeit auf das Stück.

Bouchenot kehrt ſich während der erſten Scene oft um, um ein ziemlich hübſches Frauenzimmer zu betrachten, welches neben einer leer gebliebenen Loge ſitzt; Cölina ärgert ſich über die Zerſtreutheit ihres Liebhabers und kneipt ihn tüchtig mit den Worten: „Haben Sie dieſes Frauenzimmer bald genug ange⸗ ſehen?“

Bouchenot ſtoßt einen halb unterdrückten Schrei aus. Das Parterre verlangt Ruhe und Timotheus ſagt zu Prudentia:„Dieſe Scene iſt etwas lang!“ worauf die angehende Leinwandhändlerin erwiedert: „O, ich habe keine Eile!“

„Das Stück läßt Einen kalt,“ ſagt Bouchenot nach der zweiten Scene;„es muß noch ſehr abge⸗ kürzt werden.“

„Willſt Du ſchweigen!“ ruft ihm Timotheus zu. Ich ſage das nur unter uns; ich werde doch Herr meiner Meinung ſein?“

Die Handlung wird übrigens lebhafter und das Stück anſprechender; aber es kommen Leute in die