Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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„Ah, bravo! ſo laſſe ich mir es gefallen; wenn Du ſo ſprichſt, hören wir Dich an.“

„Was, morgen?“ ruft Cölina aus.„Ach, wel⸗ ches Vergnügen! In welchem Theater wird es ge⸗ ſpielt?“

„Im Vaudeville⸗Theater.“

„Wie viel Aufzüge hat das Stüc?⸗

„Einen einzigen.“

„Ach, das iſt ſehr wenig!“

„Vielleicht mehr als genug,“ brummt Bouchenot, ſich auf ſeinem Stuhle ſchaukelnd.

„Was haſt Du geſagt, Bouchenot?“

„Nichts, ich ſcherzte nur. Wie viel Karten haſt Du?“

„Hier ſind vier für uns Drei.“

„Vier für uns Drei?“ fragt Cölina.„Wollen Sie denn Jemand mit uns nehmen?“

„Nein, Fräulein, ich weiß Niemand; wenn Sie aber Jemand wüßten, eine Freundin zum Beiſpiel...“

„Nun, ſtelle Dich nicht ſo einfältig,“ ſagt Bou⸗ chenot lachend;„ſage Cölina unumwunden, daß Du es gerne ſäheſt, wenn ſie Prudentia mitnähme. Hm, der große Gimpel, der das junge Mädchen heim⸗ geführt hat und ſie nicht einmal bat, ihm ihr Schlaf⸗ zimmerchen zu zeigen!“

„Ich konnte das nicht verlangen, da ich ſie in's Magazin zurückführen mußte.“

„Einerlei, ich ſage Dir, daß Du ein Gimpel biſt. Ich wollte, ich wäre ein Paſcha, Du dürfteſt mein ganzes Sergil nach Hauſe führen.“