Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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73 in kleinere Gaſthäuſer und ſetzen uns im Theater auf billige Plätze.“

„Es koſtet deßhalb doch.“

„Sei beruhigt, wenn ich kein Geld mehr habe, werde ich Heinrich aufſuchen und merkwürdig arbeiten.“

Georg hatte, ganz mit der Aufführung ſeines Stückes beſchäftigt, Heinrich ſeitdem nicht mehr geſe⸗ hen; Timotheus arbeitete den ganzen Tag, und wenn er ſeiner Nachbarin guten Abend wünſchen wollte, ſo war dieſe meiſt mit Bouchenot ausgegangen. Das zärtliche Einvernehmen, welches zwiſchen dieſem und Cölina beſtand, war kein Geheimniß mehr. Timo⸗ theus hatte ſeine Neigung Fräulein Prudentia zuge⸗ wendet, aber ſeit jenem Abend, wo er ſie in ihr Magazin zurückbegleitet, hatte man das dicke Mäd⸗ chen nicht mehr ausgehen laſſen, weil ſie einen Tag lang fortgeblieben war, um Einfaßſchnüre zu holen.

Eines Morgens jedoch kam Georg zu Heinrich, um ihm mitzutheilen, daß man ſein Stück aufführen werde.

Als der junge Dichter lange über ſein Werk und die Scenen geſprochen hatte, von welchen er ſich einen Erfolg verſprach, kam Heinrich auf ſeine Liebe, ſeine Pauline, ihre Reize, ihre Vorzüge und des zu erwartenden Glückes an ihrer Hand. Beide hörten ſich aufmerkſam zu; das iſt immer ein Beweis von Freundſchaft oder wenigſtens von Lebensart. Sehr wenig Menſchen haben aber Lebensart, denn wenig nur hören Einem zu.

Im Augenblick, wo ſie ſich trennen wollten, fragt