Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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Junge bei dieſem Treiben ſicher eine Bruſtentzündung bekommen haben. Welches Weib wäre barbariſch genug geweſen, ſich ſeiner nicht anzunehmen? ihn... Nun, Herr Bouchenot, hindern Sie mich nicht am Arbeiten!“

„Ich möchte Sie küſſen, Nachbarin.“

„Ich dulde es nicht.“

„Da ich Sie aber anbete...“

„Ich glaube es nicht.“

„Da ich Ihr Liebhaber werden will...“

„Ich will nicht mehr lieben.“,

„Probiren Sie es noch einmal, Sie werden es nicht bereuen.“

„In der Liebe iſt eine Probe ſo viel wie eine Verpflichtung.“

„O, Cölina, legen Sie Ihre Hand auf mein Herz!“

„Das werde ich nicht thun.“

„Um zu fühlen, wie es in Ihrer Nähe ſchlägt!“

„Laſſen Sie mich mit Frieden, oder ich kratze Sie.“

Bouchenot will Cölina durchaus küſſen, dieſe ver⸗ theidigt ſich wie eine Löwin: der Champagner hat ſie, ſtatt ſie hingebender zu ſtimmen, widerſpenſtiger gemacht; ſie bildet ſich ein, der Nachbar habe ihr abſichtlich zu trinken gegeben, und wenn ein Frauen⸗ zimmer auf ihrer Huth iſt, kann man nicht leicht über ſie triumphiren.

Bouchenot ruht nicht, bis er einen großen Ritz im Geſicht hat, mit dem er ſich voll Aerger und Schande in den Hintergrund des Zimmers zurück⸗