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„Fräulein, ich bin bereit.“
„Schweigen Sie, Unartiger! Gute Nacht, Cölina. Das iſt ſonderbar, mir iſt es ganz ſchwindelig; aber das ſchadet nichts, ich habe mich doch gut unter⸗ halten.“
„Geh' und ſtolpere unterwegs nicht.“
Prudentia und Timotheus ſind fortgegangen. Cð⸗ lina deckt den Tiſch ab und ruft dabei aus:„Dieſe arme Prudentia! der Champagner iſt ihr ein wenig in den Kopf geſtiegen. Glücklicher Weiſe iſt Ihr Freund nicht fähig, ihren Zuſtand zu mißbrauchen; mit Ihnen hätte ich ſie nicht gehen laſſen.“
„Wirklich! Sie ſind aber ſehr mäßig geblieben.“
„Ah, weil ich mißtraute. und weil ich heute Abend noch arbeiten.. das heißt mit dem Illumi⸗ niren von Hero und Leander fertig werden muß.“
„Wie, Sie arbeiten heute Abend noch?“
„Ja, ich ſagte Ihnen ſchon, daß man darauf warte.“
„Man ſoll halt länger warten; wer wird ſich auch nach einer ſo angenehmen Mahlzeit an die e beit ſetzen, pfui!“
„Das hindert Sie nicht, mir S zu lei⸗ ſten, wenn es Ihnen Vergnügen macht.“
Cölina zündet ein Licht an und macht ſich an ihre Arbeit. Bouchenot ſetzt ſich in eine Ecke und ſchmollt; die kleine Coloriſiin merkt es und fängt dann 1 ſingen an.
Nach einer Weile iſt Bouchenot das Schmollen langweilig und er nähert ſich Cölina wieder mit den Worten:„Sie ſind recht unartig, Nachbarin!“
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