Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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„Ich merke, daß man in Poiſſy noch nicht viel von den Fiſchen weiß. Timotheus, gehe und hole noch eine Schachtel.“.

„O, es iſt überflüſſig.“

„Doch, doch, geh', Timotheus, Du ſiehſt ja, daß ſie Fräulein Prudentia gern ißt.“

Hierauf neigt ſich Bouchenot gegen das Ohr ſei⸗ nes Freundes und flüſtert ihm zu:„Die Sardellen ſind geſalzen, das macht Durſt. Du darfſt die dicke Prudentia nur ein Bischen betrunken machen, ſo iſt ſie Dein.“

„Ich will mein Glück keinen ſolchen Mitteln zu verdanken haben,“ entgegnet Timotheus.

„Dann fürchte ich, wirſt Du gar nicht dazu ge⸗ langen.“

„Was haben Sie ſich denn in's Ohr zu ſagen?“ fragt Cölina.

„Nichts, Nachbarin; ich trug meinem Freund auf, uns einen kleinen Nachtiſch mitzubringen.“

„Ach, keine Tollheiten, meine Herren; ich gebe nicht zu, daß man unnöthige Ausgaben macht.“

„Ich werde Ihnen gehorchen, Fräulein,“ erwie⸗ dert Timotheus, während er ſich entfernt.

„Beim Kukuk, es war überflüſſig, ihm dieſes an⸗ zuempfehlen,“ ſagt Bouchenot.„Wenn der je zu Grunde geht, ſo verſichere ich Sie, iſt es nicht ſeine Schuld.“

Timotheus kommt bald wieder mit einer Schach⸗ iel Sardellen, einigen Portionen Deſſert und einem Stückchen Grierſerkäſe zurück.