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„Vielleicht; es iſt möglich.“
„Ah, gut, gut, ich will mir merken, was Du ihm antworteſt, um das Nämliche zu ſagen, wenn man mir die Cour macht.“
Bouchenot kommt mit einer Paſtete und mit einer Schachtel Sardellen zurück; man ſetzt ſich zu Tiſche. Der junge Mann widmet Cölinen ſeine ganze Auf⸗ merkſamkeit. Er blickt immer ſie an und richtet das Wort ſtets an ſie; daher nimmt auch Fräulein Pru⸗ dentia ſehr wenig Theil an der Unterhaltung, be⸗ ſchäftigt ſich aber deſto mehr mit der Paſtete und hört aufmerkſam auf das, was Cölina ihrem Nach⸗ bar auf ſeine ſüßen Redensarten antwortet.
Das Frühſtück dauert lange; es iſt beinahe drei Uhr. Bouchenot iſt recht aufgeräumt, die kleine Nach⸗ barin lacht an Einem fort und die dicke Prudentia verzehrt gerade ihre dreizehnte Sardelle, als an die Thüre geklopft wird: Timotheus tritt ein.
Er ſcheint im erſten Augenblick ſehr mißvergnügt, Bouchenot bei der Nachbarin zu finden, und zwar überdieß ſo, als ob derſelbe Herr im Hauſe wäre; wie der große junge Mann jedoch Fräulein Pru⸗ dentia erblickt, fühlt er ſich wieder aufgeheitert.
„Ich erſcheine, um Ihnen unſere Dankſagung zu machen,“ ſagt Timotheus, Cölina begrüßend,„aber es kommt mir vor, wie wenn Bouchenot ſich ſchon bei Ihnen bedankt hätte.“
„Ich laſſe mir nie zuvorkommen,“ entgegnet Bou⸗ chenvt, ſich auf ſeinem Stuhle ſchaukelnd, indem er
ſeinem Freund einen höhniſchen Blick zuwirft.


