Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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hen; wenn Du nicht brav biſt, nehme ich Dich nicht mehr in's Schattenſpiel.“

Während das Kind gezankt wurde, hatte ſich Bou⸗ chenot umgewendet, um über den Mißgriff, den er in Folge der Dunkelheit gemacht, nach Herzensluſt zu lachen. Er erwartete ungeduldig eine zweite Vor⸗ ſtellung der arabiſchen Nebelbilder, die durch des kleinen Alexanders Geſchrei ſo plötzlich unterbrochen worden, als ein junges, im Hintergrunde des Thea⸗ ters ſitzendes Mädchen, welches jetzt erſt Bouchenots Geſicht erblickte, zu einem neben ihr ſitzenden Frauen⸗ zimmer ſagte:„Ach, mein Gott, ich täuſche mich nicht: dort iſt der Herr, der Schuld iſt, daß ich mei⸗ nen Hund verloren habe.“

Der Ton dieſer Stimme kommt Bouchenot be⸗ kannt vor; er ſieht die Perſon, welche eben geſpro⸗ chen hat, an, und erkennt Fräulein Prudentia. In dieſem Augenblick erhebt ſich dieſe ein wenig und ruft dem jungen Mann, von welchem ſie durch drei Bänke getrennt iſt, zu:„Mein Herr, wo haben Sie den Schnauzer? ſagen Sie mir, was Sie meinem armen Schnauzer gemacht haben?“

Als Bouchenot den Namen des Hundes ausſpre⸗ chen hört und Schnauzers Herrin erkennt, erblaßt er und eine augenſcheinliche Veränderung geht mit ihm vor; er fährt, als ob er ſich plötzlich an Etwas er⸗ innere, mit der Hand über die Stirne, neigt ſich gegen Timotheus und ſagt in einem Tone, der nicht mehr der eines Betrunkenen iſt, zu ihm:„Komm'

wir wollen fortgehen!“