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„Wie, fort! iſt es aus?“ brummt dieſer, ſich die Augen ausreibend.
„Ja, es iſt aus, komm' doch!“
„Nein, es iſt noch nicht aus,“ ruft die junge Blon⸗ dine, Bouchenot erſtaunt anblickend. Aber dieſer achtet nicht im Mindeſten mehr auf das Kindsmäd⸗ chen, nimmt, ohne ſich nur bei ihr zu verabſchieden, Timotheus beim Arme, zieht ihn mit ſich und ſcheint erſt beruhigt, als ſie das Seraphin⸗Theater hinter ſich haben.
Timotheus war übrigens kaum im Stande, vor⸗ wärts zu kommen. Bouchenot ſchleppte ihn endlich zu einem Fiaker, ließ ihn einſteigen, ſetzte ſich neben ihn und befahl, ſie an ihr Haus zu führen.
Das Rütteln des Wagens ſchläfert Timotheus bald ein, ſein Begleiter ſtört ihn nicht und überläßt ſich, während der Andere ſchläft, ſeinen Gedanken.
„Ich habe mich heute wie ein Dummkopf betra⸗ gen,“ ſpricht er bei ſich ſelbſt;„ich war betrunken, aber der Namen dieſes Hundes hat mich mit einem Mal nüchtern gemacht. Ich habe viel Geld gebraucht; was ſoll ich ſagen, wenn ſich Timotheus deſſen er⸗ innert? Soll ich meinen Freunden nicht geſtehen, woher die fünfhundert Franken in Gold kommen, die ich in meiner Taſche gefunden habe? Ich wäre es denſelben zwar ſchuldig, aber ich habe zu ſchweigen geſchworen!... Ein von Elenden mit Gewalt abge⸗ nöthigter Eid verpflichtet allerdings zu nichts, aber ſie haben mir gefährlich gedroht, falls ich Etwas verrathe; auch würden Georg und Timotheus mich


