Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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39. Herrn, der ſich ſo großartig benimmt, und reicht Bouchenot ihren Korb. Dieſer nimmt die Bretzeln heraus, verſchenkt ſie dutzendweiſe an kleine Jungen und bietet den beiden Kindsmädchen an, die ſich übri⸗ gens eine Weile ſträuben.

„Nehmen Sie doch,“ ſagt Bouchenot,„eine Bretzel ſchlägt man nie aus, damit verdirbt man ſich den Magen nicht.“

„Nun, ſo will ich nehmen,“ antwortet die vor Timotheus Sitzende.„Ich mag Alles, was man eſſen kann; nimm doch auch, Luiſe.“

Luiſe iſt die hübſche Blondine; ſie entſchließt ſich endlich, Bretzeln anzunehmen, und Bouchenot neigt ſich gegen Timotheus und flüſtert ihm in's Ohr: „Sie ſind unſer.“

„Was?“ erwiedert dieſer.

„Ach, Du weißt nie, wovon die Rede iſt. Sieh', nimm von den Bretzeln und viete Deinem Nachbarn, der Dir als Kopfkiſſen dient, einige an; ihm biſt Du dieſe Aufmerkſamkeit wohl ſchuldig.“

Der Nachbar nimmt die ihm von Timotheus an⸗ gebotenen Bretzeln mit dankbarer Miene an. Bou⸗ chenot vertheilt ſo lange an die um ihn her ſitzenden Kinder, bis keine mehr da ſind, und bezahlt die Händ⸗ lerin, welche ſich tief vor ihm verbeugt. In dieſem Augenblick verſchwindet die Helle im Saale: die arabiſchen Nebelbilder werden nun gezeigt.

Bouchenot ſetzt ſich ſchnell, und während man die Bilder zeigt, ſpricht er leiſe mit der jungen Blon⸗ dine, welche, ſoit er ihr ein Dutzend Bretzeln auf⸗

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