38
ſitzt, mit der ſchönen Afrikanerin! Ich verſichere Dich, ſie iſt nicht übel gebaut.“
„Sieh' doch, ſie hat rothe und wie es ſcheint ge⸗ ſchwollene Hände.“
„Das macht nichts, das ſind nur Winterbeulen, deßhalb kann ſie doch ein gutes Herz haben. Ah⸗ der Vorhang fällt; jetzt iſt es aus mit den Mario⸗ netten: nun kommen die arabiſchen Nebelbilder. Ich bete dieſes Theater anz ich bin zwar ſeit meinem ſiebenten Jahre nicht mehr da geweſen, aber ich will mich künftig darauf abonniren. Kommen Sie oft her, Blondköpfchen?“
„Manchmal, wenn man mich herſchickt. Laſſen Sie mich, mein Herr, thun Sie einmal Ihre Hände weg. Müſſen Sie ſie daher thun?“
„Ich wollte ſie wärmen.“
„Und Sie halten meinen. Rücken für einen Ofen? Das heiße ich ungenirt.“
„Wollen Sie Bretzeln?“
„Wer will Bretzeln?“ ſchreit ein altes Weib, mit einem Korb voll Backwerk im Saale auf und ab gehend.
„Hierher, Frau!“ ruft ihr Bouchenot zu.„Geben Sie uns Ihren Korb; ich regalire Jedermann. Die Bretzeln ſollen leben! Sie ſind leicht verdaulich, ſchmackhaft, daß es eine Freude iſt.“
„Wie viel wünſcht der Herr?“ fragt die Händlerin.
„Ich ſage Ihnen ja, Sie ſollen mir Ihren Kotb herübergeben. Ich kaufe Ihren ganzen Vorrath ab und bezahle, was Sie wollen.“
Die Händlerin verbeugt ſich reſpekisvoll vor dem


