Teil eines Werkes 
3. Th. (1845)
Entstehung
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ſtehen, wovon die eine ziemlich hübſch, die andere abſcheulich häßlich iſt. Bouchenot ſetzt ſich hinter die Erſtere und ſagt zu ſeinem Gefährten:„Setze Dich neben mich.“

„Es iſt ja kein Platz da,“ entgegnet dieſer.

„Setze Dich immerhin, man wird ſchon ein wenig zuſammenrücken und Platz machen.“

Timotheus läßt ſich auf den Schvoß eines Herrn nieder, den. die Späße des Hanswurſits in Entzücken zu verſetzen ſchienen.

„Sie ſitzen auf mir! Sie erſticken mich!“ ſchreit der Herr, während Timotheus mit außerordentlicher Behaglichkeit auf ihn hinſinkt.

„Es wird ſchon gehen, wir werden bald Raum genug haben,“ tröſtet Bouchenot.

Aber der Herr beklagt ſich an Einem fort, das Publikum wird ärgerlich, man ſchreit von allen Sei⸗ ten:„Still, hinaus mit ihnen!“ Endlich ſtellt die Auf⸗ ſeherin Ordnung her, indem ſie alle auf der Bank der beiden Freunde ſitzenden Perſonen zuſammen⸗ rücken läßt. Timotheus bekommt einen eigenen Platz, ſein Nachbar hat ſich von ſeiner Laſt befreit, und Jedermann richtet ſeine Aufmerkſamkeit wieder auf das Schauſpiel.

„Fürchten Sie ſich nicht, ſich an mich anzulehnen, ſchöne Blondine,“ beginnt Bouchenot, das Wort an das junge vor ihm ſitzende Mädchen richtend.„Lehnen Sie ſich immerhin an. Meine Kniee ſollen Ihnen als Lehnſtuhlarme dienen, ſie werden ſogar weicher ſein, denn ich darf mir ſchmeicheln, daß ſie rund ſind.“