34
Timoiheus hat ſeine Hand zurückgezogen und ſtam⸗ melt unverſtändliche Worte; die alte Dame brummt, weil man ihren Hut außer Fagon gebracht hat, und die Billetabnehmerin ſagt in ſtrengem Tone zu Bou⸗ chenot:„Mein Herr, man darf das Schauſpiel nicht ſtören, und wenn Sie in dieſer Abſicht hierher ge⸗ kommen ſind, ſo gibt man Ihnen Ihr Geld zurück.“
„Laſſen Sie mich mit Frieden,“ gibt Bouchenot, im Saal herumlorgnettirend, zur Antwort;„Sie wer⸗ den am Ende gar behaupten, wir ſtören Ihre Schau⸗ ſpieler? Dieſe Kerls wiſſen ihre Rollen immer vor⸗ trefflich; ich finde übrigens, daß ſie Alle wie„Hans⸗ wurſt“ durch die Naſe ſprechen; man läßt ſie ohne Zweifel zu viel Tabak ſchnupfen. Sagen Sie mir, gibt man heute Abend die zerbrochene Brücke?““
„Ja, mein Herr.“
„Herrlich, das iſt ein klaſſiſches Stück; ich bin
entzückt, es wieder zu ſehen. Wird nicht das„Enten⸗
lied“ und„Tirelonpha“ darin geſungen?“
„Ja, mein Herr.“
„Ach, bravo! köſtlich! Timotheus, man wird Li⸗ relonpha“ ſingen! Du wirſt auch mit einſtimmen⸗ Mein Freund hat eine Stimme wie Ihre Schauſpie⸗ ler! Ach, Timotheus, komme dort hinüber, folge mir⸗ mein Alterchen, ich ſehe dort ein munteres Geſicht⸗ chen, vorwärts!“
Bouchenot dringt mitten durch die Menge„ohne ſich zu entſchuldigen oder zu warten, bis ihm Platz gemacht wird; er zieht Timotheus hinter ſich her⸗ Die beiden Herren bleiben hinter zwei Kindsmägden


