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uns beliebt; wir wollen zuerſt die Frauenzimmer be⸗ trachten.. heute ſoll mich nichts reuen!“
„Still dort drüben!“ rufen einige Perſonen, ärger⸗ lich über das Geräuſch der Neuangekommenen.
„Brrrr!“ entgegnet Bouchenot,„die Breimarder wollen uns Schweigen gebieten! Ha, ha! wir ſtören ſie, den Bajaz zu hören! Wir ſind für unſer Geld da; wir lärmen, wenn es uns Spaß macht. Sag', Timotheus, ſiehſt Du nirgends ein hübſches Lärv⸗ chen?“
Timotheus, der immer hin und her ſchwankte, hatte endlich einen Halt für ſeine linke Hand gefun⸗ den und ſtützte ſich mit Wohlbehagen darauf. Aber bald rief eine bebende Stimme die Worte aus: „Wollen Sie wohl Ihre Hand von meinem Kopfe wegthun? Sie geniren mich; iſt das auch Manier, ſich auf der Leute Kopf zu ſtützen?“
Eine alte Dame mit einem ungeheuren grünen Hute, den man füglich für ein Schirmdach hätte hal⸗ ten können, welche am Ende einer Bank vor Timo⸗ theus ſaß, äußerte ſich ſo; denn dieſer hatte ſich an den grünen Hut wie an ein Treppengeländer ange⸗ klammert.
„Ach, ſchöne Dame,“ nimmt Bouchenot das Wort, „entſchuldigen Sie meinen Freund, er hat beſtimmt ohne Abſicht Etwas an Ihnen berührt. Wie, Grobian, Du nimmſt die Leute am Kopfe; was ſoll das hei⸗ ßen? Fängt man je auf ſolche Weiſe eine Unterhal⸗ tung an?“
Paul de Kock. LRI.


