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rionetten⸗Theater, aber die jungen Kindsmägde haben oft„Landsmänninnen“ und dieſe Vetter voder ſonſtige Bekannte, denen ſie beim„Hanswurſt' Stelldichein geben.
Dann gehen auch junge Männer wie Bouchenot (ohne jedoch betrunken zu ſein), in der Abſicht, mit den jungen Kammerzofen während der Darſtellung der arabiſchen Nebelbilder zu ſcherzen, in's Seraphin⸗ Theater; denn ſo lange die arabiſchen Nebelbilder gezeigt werden, muß vollſtändige Dunkelheit im Saale herrſchen. Sie ſind eine Art Phantasmagorie; der Augenblick, wo vollkommene Dunkelheit eintritt, iſt nicht der unangenehmſte des Abends; man hört von allen Seiten des Saales her unterdrückte Ausrufun⸗ gen: die furchtſamen Mägde ſtoßen ſie aus. Ihr werdet bemerken, daß die Kinder nie ſchreien, ſie haben weit mehr Muth als ihre Hüterinnen.
Endlich trifft man im Seraphin⸗Theater auch ver⸗ nünftige, ſogar bejahrte Perſonen, die, ohne Kinder, bloß deßhalb hingehen, um ſich einer Jugendfreude zu erinnern. Sie wollen ſehen, ob ſie ſich noch an den Scenen des„Hanswurſts“ und der zerbrochenen Brücke beluftigen können ſie möchten die zurückge⸗ legte Zeit vergeſſen und ſich noch wie in den ſchö⸗ nen Tagen ihres Frühlings ergötzen können; aber umſonſt, dieſe ſind dahin: der kleine Däumling⸗ und„der Thiergarten⸗ haben nicht mehr den ehe⸗ maligen Reiz für ſie; die Tänze der Mutter„Gi⸗ gogne laſſen ſie kalt, Harlekins und ſeiner Hans⸗ wurſte Witze locken kaum ein Lächeln auf ihren Lippen


