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zutheilt, ſeine Schauſpielerinnen nicht gegenſeitig in⸗ triguiren, um es dahin zu bringen, daß die Andere ausgepfiffen wird. Allein meiner Anſicht nach wird die Exiſtenz dieſes Theaters dadurch geſichert, daß ſein Publikum größtentheils aus Kindern beſteht, und Kinder weit weniger Anforderungen machen als Erwachſene. Wenn man ſie nur unterhält, ſo iſt es ihnen vollkommen gleichgültig, ob das Stück gut ge⸗ ſchrieben, gut durchgeführt und gut gehalten iſt. Es vedarf ſo wenig, dieſe kleinen Geſichter, die hier Freude und Vergnügen ſuchen, zum Lachen zu bringen. Der Anblick des Hanswurſts allein genügt, dieſe jugend⸗ lichen Phyſiognomien zu beleben und zu entzücken; man würde ſich vergeblich bemühen, Hanswurſt aus⸗ zupfeifen: das Schreien und Stampfen der Kinder würde ihm bald ſein Recht wieder verſchafft haben. Daher kann auch in dem Seraphin⸗Theater nie Etwas durchfallen. Glücklich ſind die Dichter, glüc⸗ lich das Publikum dieſes Theaters! und wir wüß⸗ ten in der That nicht, was dem Blühen und dem Beſtehen dieſes Marionetten⸗Theaters Eintrag thun könnte, da es, wie wir wenigſtens hoffen, immer Kinder geben wird.
Aber außer den Kindern, die im Seraphin die Abonnenten, den Kern und die Mehrzahl des Pub⸗ likums ausmachen, kommen auch erwachſene Perſo⸗ nen hin. Erſtens können ſich die Kinder nicht allein
einfinden: ſie müſſen ſich in Begleitung einer Mutter,
einer Magd oder einer Erzieherin hinbegeben; ge⸗ wöhnlich führen zwar Mägde die Kinder ins Ma⸗
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