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„Bah! jetzt ſchon? Haſt Du genug gegeſſen?“
„Seit einer Stunde erſticke ich faſt.“
„Wir müſſen zuerſt Kaffee trinken. Kellner, flink, Kaffee! Wie wollen wir unſern Abend zubringen, Timotheus?“
„Unſern Abend! Wir gehen nach Hauſe und legen uns zu Bette.“
„Um acht Uhr in's Bett gehen? Pfui! wir wür⸗ den ſo gelb wie der kleine Herr, dem Du eben das Geſicht abgewaſchen haſt. Ach, mir fällt Etwas ein! Warſt Du ſchon im Seraphin?“
„Was iſt Seraphin?“
„Alſo iſt es Dir nicht bekannt. Es iſt ein Mario⸗ netten⸗ und Schattenſpiel⸗Theater. Als ich das letzte Mal dort war, war ich ſieben Jahre alt, und ich erinnere mich, daß ich mich außerordentlich ergötzte; ich will ſehen, ob mein Vergnügen daran heute noch eben ſo groß iſt wie damals. Außerdem hat man mir geſagt, man treffe dort hübſche Kindsmägde... Kammerjungfern, kurz Unterröcke... dort müſſen wir hingehen; dort gibt es Etwas zum Lachen, und ich bin jetzt in der rechten Stimmung dazu. Mach', trink'“ Deinen Kaffee ſchnell, ich brenne vor Begierde, den Bajaz zu ſehen.“
Nachdem der Kaffee getrunken iſt, bezahlt Bou⸗ chenot die Zeche, unterſtützt Timotheus, welcher nicht mehr im Stande wäre, allein zu gehen, und führt ihn in das Seraphin⸗Theater.


